Das DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie bildet die Grundlage für die Zentrumszertifizierungen der Deutsche Herniengesellschaft (DHG), welche gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) bzw. der Servicegesellschaft DGAV GmbH und ihrer chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Hernie (CAH) durchgeführt wird.
Aktuell befindet sich die Zertifizierungsordnung in Überarbeitung. Sobald diese aktualisiert wird, werden die Änderungen hier bekannt gegeben.
Die Änderungen speziell für Hernienzentren betreffen voraussichtlich:
- Unterteilung in Zertifiziertes Zentrum und zertifiziertes Spitzenzentrum (entsprechend Kompetenz- und Referenzzentrum)
- Zentren können standortübergreifend zertifiziert werden
- Operativen Patienten soll der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe angeboten werden
- Nachweis der Sonografiekenntnisse: DEGUM Stufe I Zertifikat entfällt, mind ein Arzt/Ärztin mit Facharztstatus Chirurgie Nachweis von DEGUM oder Ärztekammerzertifizierten Sonografie-Kursen (Abdomen und Peritoneum; Bauchwand)
- Namentliche Bennenung einer Dokumentationskraft
- Veranstaltungen für Patieten/Dritte: mind. 1x/Jahr für Patienten und mind 1x/3 Jahre Info-/Fortbildungsveranastaltung für Dritte ((Landes-)Ärztekammer anerkannt)
- Zert. Spitzenzentren: Studienteilnahme (Teilnahme an mind. 1 Studie und Einschluss mind. 1 Patient) Ersatzweise (Ausnahmefälle) Ko-Autorenschaft an mind. 2 Pubmed gelisteten hernienspez. Artikeln während der Gültigkeit des Zertifikates
Hierbei können folgende Zertifizierungsstufen erreicht werden: